Eine gute Anleitung schafft Rechtssicherheit.Und bindet Kunden.
Sie erfüllt gesetzliche Informationspflichten, senkt Supportaufwand und Retouren und entscheidet mit, ob jemand ein zweites Mal bei Ihnen kauft. Ich entwickle solche Anleitungen.
TIMO MICHAEL STOCK · TECHNISCHER REDAKTEUR B.ENG.
BEISPIEL
Eine Anleitung, die man nicht liest.
Sondern benutzt.
Fünf Stellgrößen einer Downhill-Federgabel. Die Gabel fährt in Dauerschleife über dieselbe Strecke – verstellen Sie etwas, und Sie sehen sofort, was es bewirkt.
Arbeitsprobe. Gezeigt wird das Verfahren, nicht das Fachgebiet: geführte Parameteränderung mit unmittelbarer Rückmeldung und Prüfschritt. Dasselbe Muster trägt Inbetriebnahme, Kalibrierung und Störungssuche.Direkt zu den Projekten
MESSREGEL
Sag immer mit vollständig geöffneter LSC messen – sonst misst man die Dämpfung mit.
MESSWERTE · ROLLEN · SETUP STEHT
- Sag
- –
- Federweg genutzt
- –
- Rückstoß
- –
Sag, Federwegnutzung und Rückstoß werden aus der laufenden Runde berechnet.
Luftdruck
Der Sag ist der Federweg, der schon unter dem Fahrergewicht einsinkt. Zielfenster 15 bis 20 Prozent.
GeprüftDer O-Ring steht nach dem Aufsitzen im Zielfenster. Gemessen wird mit ganz offener Compression, sonst misst man die Dämpfung mit.
Wirkt über die gesamte Strecke – kein einzelnes Ereignis.
Low-Speed Rebound
Bestimmt, wie schnell die Gabel nach dem Einfedern zurückkommt.
GeprüftNach der Bremswelle kommt die Gabel einmal ruhig zurück und wippt nicht nach.
Zu sehen in der Dauerschleife bei:
High-Speed Rebound
Wirkt dort, wo die Gabel nach harten Schlägen sehr schnell ausfedert.
GeprüftNach der Landung schiebt die Gabel nicht zurück, sondern bleibt ruhig.
Zu sehen in der Dauerschleife bei:
Low-Speed Compression
Der Gegenhalt beim Bremsen und im Anlieger, also bei langsamen Bewegungen.
GeprüftBeim Bremsen bleibt die Gabel hoch im Federweg und sackt nicht durch.
Zu sehen in der Dauerschleife bei:
High-Speed Compression
Greift bei Kanten und Landungen, wenn der Schlag schnell kommt.
GeprüftIm Steinfeld sind 75 bis 90 Prozent Federweg genutzt, ohne Durchschlag.
Zu sehen in der Dauerschleife bei:
NACH DEM KAUF
Die Anleitung ist da, wenn sonst niemand mehr da ist.
Sie erreicht Menschen in dem Moment, in dem etwas nicht funktioniert – meist ohne dass jemand vom Hersteller danebensteht. Ob der Kunde das Problem dann selbst löst oder unzufrieden beim Support landet, entscheidet sich an der Anleitung. Rechtlich gehört sie ohnehin zum Produkt: Sie erfüllt die Informations- und Sicherheitspflichten und ist Voraussetzung für die CE-Kennzeichnung.
Aus technischen Inhalten werden benutzbare Anleitungen.
Jedes Projekt zeigt die Entscheidungen dahinter, nicht nur das Ergebnis.
Vier Bereiche, ein Ziel: sichere Anwendung.
Wo ich am meisten beitrage, wenn ein Produkt erklärt werden muss.
Interaktive Anleitungen
Geführte Prozesse, Entscheidungspfade, Fehlersuche und kontextbezogene Hilfen.
Technische Illustration und Visualisierung
Illustrationen, Animationen, Videos, Detail- und Funktionsdarstellungen.
Instandhaltung und Service
Wartungs- und Prüfanleitungen, Störungssuche, Serviceabläufe und Dokumentation für den laufenden Betrieb.
KI-gestützte Informationsprozesse
Strukturierung, Variantenbildung, Qualitätsprüfung und dialogbasierte Hilfe – mit fachlicher Kontrolle.
Lassen Sie uns Technik verständlicher machen.
Ich interessiere mich für Aufgaben in der Technischen Redaktion, in der Produktdokumentation sowie rund um Instandhaltung und Service.
- Verfügbar ab
- Zum Wechsel
- Nach fünf Jahren Aufbau digitaler Lern- und Anleitungsformate suche ich Produktdokumentation mit stärkerer Normbindung.
